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Das Gute der Immuntherapie ist, dass sie so spezifisch wirkt. Nur die Zellstruktur
wird angegriffen, die auch angegriffen werden soll.

Je ungenauer eine Behandlung ausgerichtet ist, desto mehr Nebenwirkungen verursacht sie, einschließlich der Kollateralschäden, wie sie beispielsweise bei Chemotherapien auftreten. Bei zielgerichteten Target-Therapien existiert das Problem, dass man die Strukturen, die vermehrt in Tumoren vorkommen und angegriffen werden, auch in den normalen Zellen vorfindet – sie sind denselben zerstörerischen Angriffen ausgesetzt. Bei der spezifischen Behandlungsform der zellulären Immuntherapie gibt es diesen Effekt nicht.

Eine weitere Besonderheit der Therapie ist, dass ein Teil der informierten Immunzellen ins Knochenmark wandert und dort ein immunologisches Gedächtnis bildet. Es kann das Entstehen von Metastasen verhindern, die in frühen Stadien häufig unentdeckt bleiben. Sobald die Tumorzellen wieder aktiv werden, ist das Immunsystem in der Lage, das Wachstum des Tumors selbstständig in Schach halten, weil es lernfähig ist.

Privat und öffentlich finanzierte klinische Studien weltweit

2022: Von den über 90.000 internationalen Studien zur Onkologie befassen sich nur rund 5 Prozent  mit dem speziellen Segment der Immuntherapie gegen Krebs. Aufgrund der individualisierten Form der Behandlung verspricht sie keine hohen Gewinne durch ein mögliches Massenprodukt.

Umso wichtiger ist deshalb die Unterstützung durch private Initiativen, die die Erforschung dieser innovativen Therapieform unterstützen und die externe Kommunikation dieser Thematik voranbringen.