Glossar der Immunonkologie

PD-1/PD-L1

PD-1 (Programmed Cell Death Protein 1) ist ein Rezeptor auf der Oberfläche aktivierter T-Zellen. Sein Bindungspartner PD-L1 (Programmed Death-Ligand 1) wird von verschiedenen Körperzellen gebildet und kann auf Tumorzellen vermehrt vorkommen. Treffen beide Moleküle aufeinander, erhält die T-Zelle ein hemmendes Signal. Dieser natürliche Regulationsmechanismus verhindert überschießende Immunreaktionen und schützt gesundes Gewebe.

Viele Tumoren können diesen Mechanismus nutzen, indem sie die Bildung von PD-L1 erhöhen und dadurch die Aktivität von T-Zellen abschwächen. Die Bestimmung der PD-L1-Expression kann bei verschiedenen Krebsarten die Auswahl einer Therapie unterstützen. Sie ist jedoch nur einer von mehreren Biomarkern und erlaubt allein keine sichere Vorhersage des Ansprechens auf eine Immuntherapie.

MyPathologyReport: PD-L1 (Programmed Death-Ligand 1).

National Cancer Institute (NCI): Immune Checkpoint Inhibitors.

National Library of Medicine: Fitzsimmons TS et al. Immune checkpoint inhibitors efficacy across solid cancers and the utility of PD-L1 as a biomarker of response: a systematic review and meta-analysis. (2023)

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